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Flagge von Spanien

Spanien: Gutes Investitionsumfeld für ausländische Unternehmen

Spanien punktet bei Investoren mit einer hervorragend ausgebauten Infrastruktur, sowohl im Verkehrsnetz als auch in der digitalen Anbindung. Die breite industrielle Basis des Landes sorgt zudem für eine starke Zulieferlandschaft.

Aufgrund der Landesgröße und der teilweise dünnen Besiedlung stehen zudem verhältnismäßig viele Freiflächen zur Verfügung. Somit sind die Bedingungen zum Beispiel für größere Wind- oder Solarparks besser als in vielen anderen Ländern. Die gewerblichen Strompreise liegen unter dem EU-Durchschnitt.

Autonome Gemeinschaften und Gemeinden mit eigenen Regeln

Da der Zentralstaat, die 17 Autonomen Gemeinschaften und selbst die Gemeinden eigene Regelwerke anwenden, können Entscheidungsprozesse mitunter komplex werden und sich deutlich verzögern. Auch das Zusammenspiel der Verwaltungsebenen zum Beispiel beim Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität ist nicht immer gut. 

Gesetzes- und Reformvorhaben der nationalen Regierung unter Ministerpräsident Pedro Sánchez haben es zunehmend schwer, Mehrheiten im Parlament zu finden. Die aktuelle Regierung stützt sich auf mehrere Parteien und einzelne Abgeordnete. Neben den Sozialisten und dem Linksbündnis sind die bürgerlichen und linken Separatisten sowohl aus Katalonien als auch aus dem Baskenland unverzichtbar. Im Oktober 2025 hatte die katalanische Regionalpartei "Junts per Catalunya" offiziell ihre Zusammenarbeit als Koalitionspartner aufgekündigt. In Katalonien wird über den Anteil der spanischen und katalanischen Sprache im Bildungssystem und im Wirtschaftsleben gerungen.

Spanisch dominiert als Landessprache das Wirtschaftsleben sehr stark. Fremdsprachenkenntnisse sind hingegen sehr unterschiedlich verbreitet. Tendenziell sprechen jüngere Menschen besser Englisch als ältere.

Deutschland unter den Top-Direktinvestoren

Laut den neuesten verfügbaren Zahlen flossen 2024 die meisten ausländischen Direktinvestitionen in Spanien in den Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (24 Prozent). Auf den Energiesektor und das verarbeitende Gewerbe entfielen jeweils 14 Prozent. Ausländische Investitionen in den Immobiliensektor (5 Prozent) dürften im Jahr 2025 eine größere Rolle gespielt haben, da die Nachfrage im Wohnungsbereich und im Tourismus zugenommen hat. Bei den Herkunftsländern der Investitionen belegte Deutschland den 4. Platz, nach dem Vereinigten Königreich, den USA und Frankreich. 

Gutes Investitionsumfeld für ausländische Unternehmen

Der Wert ausländischer Direktinvestitionen in Spanien betrug Ende 2024 insgesamt 594 Milliarden Euro. Auch deutsche Unternehmen sind seit vielen Jahren am Standort vertreten.

(Quelle: IHK Nürnberg für Mittelfranken) 

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