In Mexiko-Stadt sowie in den wirtschaftsstarken Regionen Nuevo León und Coahuila stehen bis Freitag, 27. März, Unternehmensbesuche, politische Gespräche und Netzwerkveranstaltungen auf dem Programm. Gotthardt: „Mexiko ist unser wichtigster Handelspartner in Lateinamerika und zählt zu den dynamischsten Industriestandorten der Region. 2025 betrug das bayerisch-mexikanische Handelsvolumen vier Milliarden Euro. Das unterstreicht die Bedeutung unserer Partnerschaft. Gerade durch seine enge Anbindung an den US-Markt und große Investitionen in Infrastruktur und Industrie entstehen aktuell neue Geschäftschancen für bayerische Unternehmen – insbesondere im Maschinen- und Anlagenbau. Unser Ziel ist klar: Wir wollen vor Ort direkt mit Entscheidern ins Gespräch kommen, konkrete Projekte anstoßen und belastbare Partnerschaften für die Zukunft aufbauen.“
Mexiko ist kein neuer Partner für den Freistaat. Bereits seit 2001 betreibt Bayern in Mexiko-Stadt eine Auslandsrepräsentanz. Unter dem Motto „Shaping the Future of Industry and Infrastructure“ liegt der Fokus der aktuellen Reise auf Industrie, Innovation und modernen Produktionsstrukturen. Geplant sind Treffen mit Industrieverbänden sowie Einblicke in Innovationszentren und die Startup-Szene, etwa am Tecnológico de Monterrey. Zudem besucht die Delegation Industrieparks und international tätige Unternehmen, insbesondere aus der Automobilzulieferindustrie.
Ein zentraler Bestandteil der Reise sind Austauschformate mit mexikanischen Partnern, Pitch-Sessions sowie Gespräche mit Investitionsagenturen und Unternehmen. Ziel ist es, bayerische Firmen beim Markteintritt zu unterstützen, bestehende Netzwerke auszubauen und neue Kooperationen anzustoßen. Auch politische Gespräche, unter anderem mit Vertretern der Europäischen Union in Mexiko, sind geplant. An der Delegationsreise nehmen rund 30 Vertreter bayerischer Unternehmen, Institutionen und Mitglieder des Bayerischen Landtags teil.