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Deutsch-Amerikanischer Wirtschaftstag

München - Zum zehnjährigen Jubiläum des Deutsch-Amerikanischen Wirtschaftstages unterstrich Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die Bedeutung der deutsch-amerikanischen Beziehungen:

„Gerade in Zeiten weltwirtschaftlicher Unsicherheiten ist der Schulterschluss mit verlässlichen Partnern wie den USA wichtiger denn je. Die Vereinigten Staaten sind Bayerns größter Exportpartner mit rund 12,5 Prozent der gesamten bayerischen Exporte im Jahr 2024. Trotzdem belasten die aktuell hohen US-Importzölle die bayerische Wirtschaft stark, insbesondere die Automobilindustrie, die bereits mit 25 Prozent Zusatzbelastungen kämpft. Die Drohung mit weiteren Zöllen von bis zu 30 Prozent auf fast alle EU-Exporte in die USA darf nicht Realität werden. Der Deutsch-Amerikanische Wirtschaftstag steht seit zehn Jahren für gegenseitiges Vertrauen und konkrete Zusammenarbeit. Gerade jetzt brauchen wir diesen direkten Dialog."
 
Die laufenden Verhandlungen zwischen der EU und den USA seien entscheidend, damit die angedrohten Gegenzölle abgewendet und Zollsenkungen erreicht werden könnten. "Gleichzeitig müssen wir in Deutschland unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken. Das bedeutet: eine Senkung der Unternehmenssteuern auf international wettbewerbsfähiges Niveau, Lohnzusatzkosten unter 40 Prozent, einen wettbewerbsfähigen Strompreis und deutlich mehr Tempo bei Genehmigungsverfahren. Nur so können wir sicherstellen, dass unsere Wirtschaft trotz externer Belastungen langfristig stark bleibt und Unternehmen weiterhin ihre Beziehungen zu den USA erfolgreich pflegen und ausbauen", so der Minister.
 
Der Deutsch-Amerikanische Wirtschaftstag hat sich als wichtiges Forum etabliert. Rund 300 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verbänden kamen zusammen, um die wirtschaftlichen Aktivitäten in den USA zu stärken und gemeinsam Chancen und Herausforderungen zu diskutieren.

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