Die bisherige Regelung läuft am 30. Juni 2026 aus. Die Maßnahmen gelten grundsätzlich für Stahleinfuhren aus allen Drittländern. Die länderspezifischen Kontingente sollen in den nächsten Tagen veröffentlicht werden. Die Gesamtkontingentsmenge beläuft sich auf 18.345.922 Tonnen. Innerhalb der Kontingente fallen keine zusätzlichen Schutzzölle an; für Einfuhren außerhalb der Kontingente gilt ein Zusatzzoll von 50 Prozent. Die Kontingente werden jährlich festgelegt und quartalsweise verwaltet. Ab dem 1. Oktober 2026 müssen Importeure zudem Angaben zum Schmelz- und Gießland des Stahls machen.
Hier geht es zur EU-Verordung: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=OJ:L_202601384
Auch das Vereinigte Königreich führt zum 1. Juli 2026 eine neue Stahlhandelsmaßnahme ein. Sie betrifft Importe von Stahlprodukten, die im Vereinigten Königreich hergestellt werden können. Die zollfreien Importkontingente werden gegenüber der bisherigen Schutzmaßnahme um 51 Prozent reduziert. Für Einfuhren oberhalb der Kontingente gilt künftig ein Zollsatz von 50 Prozent. Die bisherigen Stahl-Schutzkontingente und der zusätzliche Schutzzoll von 25 Prozent laufen zum 30. Juni 2026 aus.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.gov.uk/government/publications/uks-steel-trade-measure-from-1-july-2026/uks-steel-trade-measure-from-1-july-2026
Quelle: DIHK, UK Government