Aus diesem Grund reist Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt vom 22. bis 24. Juli mit einer Delegation nach London. Mit dabei sind Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.
Gotthardt: "Der Freistaat gehört zu den führenden Luftfahrtstandorten Europas und deckt im zivilen wie im militärischen Bereich die gesamte Wertschöpfung ab. Im Vereinigten Königreich entwickelt sich die Luft- und Raumfahrt ähnlich dynamisch. Da sehe ich großes Potenzial in der Zusammenarbeit bayerischer und britischer Firmen."
Ein Höhepunkt der Reise ist ein Besuch der Farnborough International Airshow. Sie ist eine der wichtigsten Luftfahrtmessen der Welt und findet am Farnborough Airfield bei Farnborough (Hampshire) im Vereinigten Königreich in jedem geraden Jahr Ende Juli statt und wechselt sich mit der Pariser Luftfahrtschau ab. Auf dem Programm stehen zudem Unternehmensbesuche sowie hochrangige Gespräche mit politischen Vertretern des Königreichs.
Gotthardt: "Mit der Delegationsreise wollen wir gewachsene, langjährige Kooperationen stärken, neue Netzwerke - insbesondere auch für junge bayerische Start-ups - knüpfen und eine Übersicht zum britischen Markt vermitteln. Bayern ist bereits stark in der Luft- und Raumfahrt und der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie. Dass Großbritannien steigert seinen Rüstungsetat kräftig und sichert damit eine verlässliche Milliardenbasis für neue Aufträge. Deshalb bin zuversichtlich, dass sich durch die Reise spannende Kooperationen ergeben."
Das Vereinigte Königreich ist nach Deutschland die zweitgrößte Volkswirtschaft Europas und rangiert regelmäßig unter den zehn wichtigsten Handelspartnern Bayerns. Zudem hat die Zusammenarbeit mit verlässlichen europäischen Partnern wie dem Vereinigten Königreich vor dem Hintergrund multipler globaler Herausforderungen an Stellenwert gewonnen. Die ausgeprägte Industriestruktur Großbritanniens in den Branchen der Luft- und Raumfahrt sowie der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (SVI) bietet Unternehmen aus dem Freistaat vielfältige Möglichkeiten für Export- und Importgeschäft sowie für gemeinsame Entwicklung. Auch in den jüngsten bilateralen Abkommen auf nationaler Ebene wie dem Trinity House Agreement und dem Freundschaftsvertrag zwischen Deutschland und dem Vereinigten Königreich wird die Bedeutung der Zusammenarbeit hervorgehoben.
Quelle: Stmwi