Chinas Dominanz und Exportkontrollen, Deals und Strategien der US-Regierung und Antworten der EU
Eine verlässliche und nachhaltige Rohstoffversorgung ist eine zentrale Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland. Doch die globalen Rahmenbedingungen verändern sich grundlegend: Statt offener, marktwirtschaftlich geprägter Handelsstrukturen gewinnen zunehmend staatlich gesteuerte und strategisch kontrollierte Märkte an Bedeutung. Exportbeschränkungen, gezielte Förderprogramme und der Einsatz von Staatskapital prägen immer stärker den internationalen Rohstoffhandel.
Zahlreiche Staaten haben die geopolitische und wirtschaftliche Relevanz kritischer Rohstoffe erkannt und positionieren sich strategisch. Durch Partnerschaften, Investitionen entlang der Wertschöpfungskette und industriepolitische Maßnahmen sichern sie sich gezielt Wettbewerbsvorteile. Diese Entwicklungen stellen deutsche Unternehmen vor neue Herausforderungen und vor dringenden Handlungsbedarf.