Mexiko, das habe er bereits nach wenigen Tagen hautnah erlebt, sei weit mehr als Bayerns wichtigster Handelspartner in Lateinamerika, betont Gotthardt. "Eine Poleposition braucht belastbare Partnerschaften. Mit Mexiko haben wir genau das. Wir denken sehr ähnlich, sind fleißig und innovativ. Ab der ersten Minute herrschte hier bestes Verstehen und wirtschaftspolitischer Gleichklang. Miteinander setzen wir ein Zeichen für einen fairen und freien Handel in der Welt mit Gewinn auf beiden Seiten. Viele bayerische Firmen sind hier seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Unternehmenslandschaft - das hilft ganz speziell auch den mitgereisten Mittelständlern, die auf den mexikanischen und den US-amerikanischen Markt wollen. Mexiko investiert massiv in Industrie und Infrastruktur. Unternehmen aus Bayern liefern die Lösungen, die hier gesucht werden", betont der Staatssekretär. Besonders freue er sich darüber, dass sich bereits während der Delegationsreise neue Kooperationsmöglichkeiten und Aufträge für Firmen aus Bayern ergeben haben.
Die Wirtschaftsdelegation unter Leitung von Staatssekretär Gotthardt war etwa eine Woche in Mexiko Stadt und den nördlichen Bundesstaaten Nuevo León und Coahuila nahe der US-Grenze unterwegs. Die Region steht vor großen Herausforderungen im Versorgungs- und Infrastrukturbereich. "Hier können und konnten bayerische Unternehmen ansetzen", ist sich Gotthardt sicher, der sich auf der Reise für eine engere Kooperation insbesondere zwischen den wirtschaftsstarken Bundesstaaten des Nordens und dem Freistaat Bayern ausgesprochen hat.
Am Ende der Reise zeigt sich Staatssekretär Gotthardt zufrieden. "Delegationsreisen sind ein fester Bestandteil unserer ambitionierten Außenwirtschaftsstrategie - und hier in Mexiko hat sich einmal mehr gezeigt, welchen Mehrwert diese Reisen für die bayerische Wirtschaft haben. Als Exportland, das jeden zweiten Euro im Ausland verdient, müssen wir alles daran setzen, dass unser Know-How seinen Weg auf die Weltmärkte findet. In Mexiko ist das gelungen", so Gotthardt.