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Sulzer GmbH: Mit Digitalisierung und IT-Expertise international erfolgreich

München – Seit ihrer Gründung im Jahr 1978 ist die Sulzer GmbH international ausgerichtet. Was einst mit einem Schwerpunkt auf das Automotive-Umfeld begann, hat sich über die Jahre zu einem IT-Unternehmen mit mehr als 700 Expertinnen und Experten an verschiedenen Standorten entwickelt. Heute begleitet der IT- und Digitalisierungspartner Unternehmen unterschiedlichster Branchen auf ihrem Weg der digitalen Transformation. Neben Deutschland zählen insbesondere die USA und Spanien zu den wichtigsten Kundenmärkten. Ergänzt wird das internationale Netzwerk durch Nearshoring- und Offshoring-Standorte in Ungarn, Bulgarien und Indien.

Internationalisierung von Anfang an

Die internationale Erfolgsgeschichte der Sulzer GmbH begann bereits im Gründungsjahr 1978. „Unser erster Auslandsauftrag kam aus der Schweiz. Dabei ging es um die Digitalisierung von Daueraufträgen für die Schweizer Kreditanstalt,“ sagt Svenja Hochburger vom Team Marketing & Communication bei Sulzer. Das Auslandsgeschäft war also von Beginn an Teil der Unternehmensentwicklung. „Auch in den USA sind wir bereits seit 2001 aktiv und verfügen dort über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung im internationalen Geschäft. 2010 haben wir mit Achala IT Solutions in Indien zusammengearbeitet und damit unsere internationalen Entwicklungs- und Delivery-Kapazitäten weiter ausgebaut. 2017 folgte der Aufbau unserer Niederlassung in Madrid“, so Svenja Hochburger. Neben den deutschen Standorten verfügt das Unternehmen über eigene Einheiten in Spanien und den USA sowie über Beteiligungen und internationale Strukturen in Ungarn, Bulgarien und Indien.

Als IT- und Digitalisierungspartner unterstützt Sulzer Unternehmen dabei, Geschäftsprozesse mithilfe individueller technologischer Lösungen weiterzuentwickeln. Das Spektrum reicht von Business Analyse und Softwareentwicklung über Daten und Künstliche Intelligenz (KI), IT-Infrastruktur und Enterprise Platforms bis hin zu SAP- und Infor-Transformationen. 

Sulzer begleitet seine Kunden von der Analyse und Konzeption über die Umsetzung bis zum Betrieb und zur Optimierung. „Ausgangspunkt ist die konkrete geschäftliche Herausforderung des Kunden.“ Darauf aufbauend entwickelt Sulzer eine passende Lösung. Welche Technologie zum Einsatz kommt, hängt vom jeweiligen Projekt ab. Entscheidend sei es, dass Prozesse, Daten und Technologie sinnvoll zusammenspielen und die Transformation des Unternehmens unterstützen.

Branchenspektrum

Svenja Hochburger

Svenja Hochburger, Sulzer GmbH,Team Lead Marketing & Communication

Die digitalen Lösungen kommen unter anderem in den Branchen Automotive, Maschinenbau & Fertigung, Energie, Gesundheitswesen, Banken und Versicherungen sowie im öffentlichen Sektor zum Einsatz. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Technologie allein, sondern die Frage, wie sich konkrete Herausforderungen in Unternehmen mit digitalen Lösungen bewältigen lassen.

USA und Spanien als wichtige internationale Märkte

Der Schwerpunkt des Geschäfts liegt nach Angaben von Svenja Hochburger im DACH-Raum, also Deutschland (Standorte München, Ingolstadt, Stuttgart und Magdeburg) und den Nachbarn Österreich und Schweiz. Zu den wichtigsten internationalen Kundenmärkten der Sulzer GmbH zählen heute die USA und Spanien.

Beide Märkte will Sulzer weiterentwickeln und seine Position dort langfristig stärken. Zusätzliche Auslandsniederlassungen stehen nach Angaben von Svenja Hochburger derzeit nicht im Fokus. „Statt möglichst viele neue Märkte zu erschließen, konzentrieren wir uns auf den Ausbau unserer bestehenden Aktivitäten.

Nearshoring und Offshoring ergänzen die internationale Präsenz

Michael Kraus

Dr. Michael Kraus, CEO der Sulzer GmbH

Neben der direkten Präsenz in den internationalen Kundenmärkten hat Sulzer seine Strukturen für Nearshoring und Offshoring kontinuierlich weiterentwickelt. Heute verfügt Sulzer zudem über Beteiligungen beziehungsweise internationalen Strukturen in Budapest, Szeged und Kecskemét in Ungarn, Sofia in Bulgarien sowie Hyderabad in Indien. „Diese Standorte ermöglichen es uns, bei internationalen IT- und Digitalisierungsprojekten auf zusätzliche Kompetenzen und Kapazitäten zurückzugreifen und Leistungen flexibel über Ländergrenzen hinweg zu erbringen,“ so die Firmensprecherin. In kurz auf Neudeutsch: Nearshoring innerhalb Europas und Offshoring nach Indien sind Teil von Sulzers internationalen Aufstellung. Zum Wie lässt sich generell sagen: Die internationalen Aktivitäten entwickelten sich überwiegend aus bestehenden Kundenbeziehungen, dem eigenen Netzwerk und einer gezielten Marktbearbeitung. 

Dr. Michael Kraus, CEO der Sulzer GmbH, bringt seine internationale Erfahrung auch in Veranstaltungen der IHK für München und Oberbayern ein – unter anderem zu Nearshoring sowie zu den Technologie- und Innovationsstandorten Rumänien und Bulgarien.

Erfolgreicher Markteintritt braucht lokale Kenntnisse

Sulzer GmbH

Unternehmen, die selbst den Schritt in internationale Märkte planen, empfiehlt die Sulzer-Marketingexpertin eine gründliche Vorbereitung. „Ein neuer Auslandsmarkt sollte nicht einfach als Verlängerung des deutschen Heimatmarktes betrachtet werden.“ Kundenanforderungen, Entscheidungsprozesse, rechtliche Rahmenbedingungen und Kommunikationsgewohnheiten können sich von Land zu Land deutlich unterscheiden.

Vor einem Markteintritt sollten Unternehmen deshalb genau prüfen, welche Anforderungen und Erwartungen im jeweiligen Zielland bestehen. Verlässliche lokale Partner und Ansprechpartner können dabei helfen, den Markt und seine Besonderheiten besser zu verstehen.

Insbesondere bei IT-Dienstleistungen und Digitalisierungsprojekten sollten zudem rechtliche, datenschutzrechtliche und regulatorische Vorgaben frühzeitig geklärt werden. Auch der Faktor Zeit spielt bei der Internationalisierung eine wichtige Rolle: Geschäftsbeziehungen und gegenseitiges Vertrauen entstehen in vielen Märkten nicht von heute auf morgen.

„Datafying Business Transformation“: Prozesse, Daten und Technologie verbinden

Das strategische Leitmotiv der Sulzer GmbH lautet „Datafying Business Transformation“, so Svenja Hochburger. Hinter dem Begriff steht ein ganzheitlicher Ansatz für die digitale Transformation von Unternehmen. Prozesse, Daten und Technologie werden dabei gemeinsam betrachtet und aufeinander abgestimmt.

Wachstum durch KI, Daten und die Modernisierung von IT-Systemen

Weitere Wachstumsmöglichkeiten sieht Sulzer weniger in der Erschließung möglichst vieler neuer Länder als im Ausbau seiner Position in den bestehenden Märkten und Branchen. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie die Digitalisierung und Optimierung geschäftskritischer Prozesse, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, Datenqualität und Standardisierung sowie die Modernisierung bestehender IT- und Legacy-Systeme. Svenja Hochburger: „Unser Ziel ist es, unsere Expertise in unseren Kernbranchen weiter zu etablieren und gemeinsam mit unseren Kunden konkrete Lösungen für deren aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu entwickeln.“

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