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Das Bild zeigt eine Leine mit Flaggen europäischer Länder.

Dienstleistungswoche 2026: Rechtssicher in Europa unterwegs

Die 3. digitale Dienstleistungswoche „Aufträge in Europa – gewusst wie!“ informiert vom 29. Juni bis 3. Juli 2026 praxisnah über Mitarbeiterentsendung und rechtliche Grundlagen der Dienstleistungserbringung in Europa. Unternehmen erhalten kompakte Einblicke zu Vorschriften, Meldepflichten und länderspezifischen Besonderheiten.

Wer Aufträge im europäischen Ausland abwickelt oder Mitarbeitende ins Ausland entsendet, muss zahlreiche rechtliche Vorgaben beachten. Von Meldepflichten über arbeitsrechtliche Regelungen bis hin zu steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Fragen: Die Anforderungen unterscheiden sich von Land zu Land und stellen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen regelmäßig vor Herausforderungen.

Genau hier setzt die 3. digitale Dienstleistungswoche „Aufträge in Europa – gewusst wie!“ an. Vom 29. Juni bis 3. Juli 2026 erhalten Unternehmen im Rahmen der kostenfreien Webinarreihe kompakte und praxisnahe Informationen rund um die grenzüberschreitende Dienstleistungserbringung und Mitarbeiterentsendung in Europa.

An fünf Vormittagen beleuchten Expertinnen und Experten die wichtigsten Grundlagen und geben einen Überblick über länderspezifische Besonderheiten. Im Fokus stehen dabei unter anderem arbeitsrechtliche Vorschriften, Mindestlohnregelungen, Meldepflichten sowie steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Aspekte.

„Mit der Digitalen Dienstleistungswoche unterstützen wir Unternehmen dabei, Entsendungen in Europa rechtssicher und praxisnah umzusetzen. Gerade die Vielzahl an Melde- und Dokumentationspflichten sorgt in der Praxis häufig für Unsicherheiten“, erklärt Sandra Dirnberger von der IHK für München und Oberbayern.

Fünf Tage – fünf Themen

Die Webinarreihe startet am 29. Juni 2026 mit einem Überblick zu den arbeitsrechtlichen und steuerlichen Grundlagen der Dienstleistungserbringung im europäischen Ausland. Anschließend stehen vier Länder im Fokus, die für viele bayerische Unternehmen wichtige Zielmärkte darstellen:

Die Teilnehmenden erhalten dabei konkrete Hinweise zu den jeweiligen nationalen Besonderheiten und erfahren, welche Vorgaben bei der Entsendung von Mitarbeitenden zwingend einzuhalten sind.

Gerade Länder wie Frankreich oder Italien gelten als attraktive Märkte, gleichzeitig aber auch als besonders anspruchsvoll in Bezug auf Dokumentations- und Meldepflichten. Norwegen wiederum bringt als Nicht-EU-Land zusätzliche Besonderheiten mit sich. Die Webinarreihe vermittelt daher nicht nur theoretisches Wissen, sondern vor allem praxisrelevante Orientierung für Unternehmen, die grenzüberschreitend tätig sind oder werden möchten.

„Unser Ziel ist es, Unternehmen einen verständlichen Überblick über die wichtigsten Vorgaben in den jeweiligen Ländern zu geben – von Meldeverfahren über Nachweispflichten bis hin zu arbeitsrechtlichen Besonderheiten. So können Entsendungen besser vorbereitet und sicher umgesetzt werden“, so Dirnberger.

Kompakt, digital und praxisnah

Alle Veranstaltungen finden online jeweils von 10:00 bis 11:00 Uhr statt und richten sich an Unternehmen, die Dienstleistungen im europäischen Ausland erbringen oder Mitarbeitende entsenden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Das vollständige Programm sowie die Anmeldung stehen online zur Verfügung. Ergänzend unterstützt der Dienstleistungskompass mit weiterführenden Informationen und praxisnahen Hilfestellungen für das Auslandsgeschäft.

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