Die PEM-Zone ist ein präferenzieller Handelsraum mit einheitlichen Ursprungsregeln, der die zollfreie Lieferung von Ursprungserzeugnissen zwischen den Vertragsstaaten ermöglicht. Ein zentrales Element ist die Kumulation, durch die Verarbeitungsschritte in mehreren PEM-Staaten kombiniert werden können.
Die modernisierten Regeln bringen Erleichterungen für Unternehmen, darunter flexiblere produktspezifische Ursprungsregeln, die Einführung der vollen Kumulation, eine erhöhte Toleranz für nicht-ursprüngliche Vormaterialien (15 statt 10 Prozent) sowie vereinfachte Beförderungsbedingungen durch das Prinzip der Nicht-Manipulation.
Unternehmen sollten ihre Präferenzkalkulationen, Lieferketten, Lieferantenerklärungen und Ursprungsnachweise rechtzeitig überprüfen und an die neuen Vorgaben anpassen, um Präferenzvorteile auch ab 2026 sicher nutzen zu können.
(Quelle: IHK Aachen)