Aiwanger: „Die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Österreich entwickelt sich sehr dynamisch. Österreich ist für Bayern der wichtigste Partner in Europa – und das in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Wir wollen diese starke Achse gezielt ausbauen. Entscheidend ist jetzt, gemeinsam Tempo zu machen: bei Hochtechnologie, bei Wasserstoff, bei Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz – und vor allem bei sicherer und bezahlbarer Energie.“
Am Mittwoch besucht der Staatsminister gemeinsam mit dem oberösterreichischen Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner das weltweit größte BMW-Motorenwerk in Steyr sowie den Automatisierungsspezialisten HEITEC Systemtechnik.
Am Donnerstag spricht Aiwanger beim Bayerisch-Österreichischen Industriedialog und besichtigt das Produktionswerk von Rheinmetall MAN Military Vehicles in Wien. Darüber hinaus sind politische Gespräche mit Österreichs Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, Peter Hanke, sowie mit dem steirischen Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer geplant.
Hintergrund:
- Im Jahr 2025 wuchs das bilaterale Handelsvolumen von Bayern und Österreich auf 36,5 Milliarden Euro. Damit ist Österreich Bayerns wichtigster Handelspartner in Europa - und weltweit die Nummer 3 nach China und den USA.
- Wichtigste Handelsgüter sind Fahrzeuge, elektrotechnische Erzeugnisse, Maschinen und Produkte der Ernährungswirtschaft.
- Die enge wirtschaftliche Verflechtung zeigt sich auch in der Unternehmenslandschaft: Mehr als 6.000 bayerische Firmen sind in Österreich aktiv, 563 mit eigenen Niederlassungen. Gleichzeitig sind rund 800 österreichische Unternehmen im Freistaat vertreten.