Ziel ist es, erstmals größere Mengen grüner Wasserstoffprodukte aus Australien nach Deutschland zu bringen. Ab 2030 sollen Lieferungen von auf grünem Wasserstoff basierenden Produkten wie Ammoniak und Methanol sowie perspektivisch auch Wasserstoff selbst erfolgen.
Für die Umsetzung der gemeinsamen Auktion stellen beide Länder jeweils bis zu 200 Millionen Euro bereit, insgesamt also bis zu 400 Millionen Euro. Die Mittel dienen der Finanzierung sogenannter Differenzverträge (Contracts for Difference, CfD). Diese gleichen die aktuell noch bestehenden Kostendifferenzen zwischen der klimafreundlichen Herstellung von Wasserstoff und den am Markt erzielbaren Verkaufspreisen aus.
Die operative Durchführung übernimmt die H2 Global-Tochtergesellschaft Hintco GmbH. Sie wird in Australien Produktionsverträge ausschreiben und parallel in Deutschland Abnahmeverträge vergeben. Das Modell sieht vor, die im Ausland produzierten Wasserstoffderivate einzukaufen und anschließend über eine zweite Auktion in Deutschland weiterzuverkaufen.
(Quelle: BMWE)