Das Abkommen umfasst unter anderem den Abbau von Zöllen und soll sowohl den Dienstleistungshandel als auch wechselseitige Investitionen fördern. Nach Einschätzung der EU-Kommission könnten insbesondere Branchen wie Maschinenbau, Chemie, Automobilindustrie und Landwirtschaft davon profitieren. Darüber hinaus soll die EU einen erweiterten Zugang zu strategisch wichtigen australischen Rohstoffen wie Lithium und Seltenen Erden erhalten.
Unmittelbare Auswirkungen auf den Waren- oder Dienstleistungsverkehr ergeben sich mit dem Ende der Verhandlungen jedoch noch nicht. Die derzeit geltenden Zölle, Handelsvorschriften und Abläufe bleiben vorerst bestehen.
Als nächster Schritt folgt nun die rechtliche Prüfung des Vertrags. Anschließend müssen die ausgehandelten Texte übersetzt und veröffentlicht werden, bevor das Abkommen auf beiden Seiten ratifiziert werden kann.
Quelle: Deutschlandfunk