Laut der aktuellen Herbstumfrage der Deutsch-Britischen Industrie- und Handelskammer zeigt sich die deutsch-britische Wirtschaft weiterhin widerstandsfähig, sieht sich jedoch zunehmend schwierigeren Geschäftsbedingungen gegenüber. Eine Verbesserung der Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU bleibt dabei die wichtigste politische Forderung: 75 Prozent der Befragten unterstützen damit im Grunde den britischen Premierminister, diesem Ziel hohe Priorität einzuräumen.
Insgesamt bewerten 47 Prozent der befragten Unternehmen ihre Geschäftslage im Vereinigten Königreich positiv, 35 Prozent als stabil und 18 Prozent als negativ. Damit hat sich die Lage gegenüber dem Frühjahr verschlechtert: Damals hatten 51 Prozent eine positive und lediglich 6 Prozent eine negative Einschätzung abgegeben. Auch die Erwartungen für die eigene Geschäftsentwicklung für das kommende Jahr haben sich etwas eingetrübt.
Die Zuversicht hinsichtlich der britischen Gesamtwirtschaft ist in den vergangenen sechs Monaten hingegen etwas gestiegen. Dennoch bleiben die Unternehmen zurückhaltend: 30 Prozent erwarten eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, während nur 20 Prozent mit einer Verbesserung rechnen.